Fell und Seele Tierheilpraxis für klassische Homöopathie Birgit Ditz
Fell und Seele   Tierheilpraxis für klassische Homöopathie                                                    Birgit Ditz 

GRUNDLAGEN der klassischen Homöopathie/Tierhomöopathie

- Eine Arznei, die bei einem  Gesunden Krankheitssymptome hervorruft, kann bei einem Kranken genau diese

  Symptomkombination heilen. Diese Symptome wurden und werden in Arzneimittelprüfungen an gesunden Menschen ermittelt

  und in der Arzneimittellehre, der Materia Medica beschrieben.

 

- Arzneien werden aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Substanzen gewonnen. Verdünnung und Dynamisierung

  (Schütteln/Schlagen) des Ausgangsstoffes erhöht die Wirkung der Arznei.

Datura Stramonium (Stechapfel)

Apis Mellifica (Honigbiene)

Silicea (Bergkristall)

- Heilung erfolgt in der Regel von Innen nach Außen, von den lebenswichtigen zu den weniger lebensnotwendigen Organen, vom Kopf zum Fuß und die aktuellen Symptome verschwinden in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge ihres Erscheinens (Regeln nach Constantin Hering).

 

- Es gibt Heilungshindernisse, wie der Splitter in der Haut, die Lebensweise oder der seelische Zustand des Kranken in seinem 

  Lebensumfeld (System). Diese Hindernisse zu beseitigen, ist notwendig, damit eine homöopathische Arznei auf Dauer wirken kann.

 

- Ein Organismus heilt sich selbst. Die eigene Lebenskraft (wird in anderen Kulturen auch Lebensenergie, Qi oder Prana genannt)

  kann diese Heilung vollbringen. Homöopathische Arzneien geben der Lebenskraft lediglich Impulse, um sie zu dieser Heilung

  anzuregen. Deshalb hat man als Patient das Gefühl ... "es ist von selbst" weggegangen.

 

- Eine geschwächte  bzw. erlöschende Lebenskraft kann möglicherweise eine Heilung nicht mehr erreichen.

  Dann kann die Homöopathie palliativ helfen, die Symptome zu lindern.

 

- Die Lebenskraft oder die Lebensenergie kann durch verschiedene Maßnahmen gestärkt werden ...

  dazu zählen z.B. Atemübungen an frischer Luft, Ernährung mit naturbelassenen, frischen und unbelasteten Lebensmitteln,

  Meditation bzw. eine Balance von Be- und Entspannung, Psychohygiene usw.

 

- Die in einer Arzneimittelprüfung an Gesunden ermittelten Symptome einer Arznei müssen mit der individuellen

  Symptomenkombination des Kranken verglichen werden (repertorisieren), um die ähnlichste Arznei für diese individuelle

  Kombination zu finden. Es kann also sein, dass bei Tieren mit gleicher Diagnose (z.B. akute Mittelohrentzündung)

  völlig unterschiedliche Arzneien den richtigen Impuls setzen. 

Obwohl sie nur Ohrmarken und keine Namen tragen ... sie sind alle ganz eigene Persönlichkeiten!

Auf eine bestimmte Situation reagieren sie natürlich alle kuhgemäß, aber das mit einer großen individuellen Spannbreite!

(Fotos: Susan Milau)

- Grenzen der Homöopathie sind dann erreicht, wenn Gewebe irreversibel zerstört ist oder ein rasanter Verlauf einer

  Krankheit keine Anamnese mehr zulässt. Dann braucht die Körper Hilfe in Form von z.B. Operationen und Substitutionen.

  Hier kann die Homöopathie den Verlauf der Eingriffe begleiten (z.B. Wundheilung, Nebenwirkungen).

 

- Während einer Behandlung soll die homöopathische Hausapotheke geschlossen bleiben und außerdem ist es ratsam auf

  stark ätherische Stoffe wie Pfefferminze, Campher u.ä. sowie Coffein zu verzichten. Sie können unter Umständen die

  Wirkung der homöopathischen Arznei antidotieren, das heißt aufheben oder abschwächen. Das führt in der Folge zu falschen

  Ergebnissen bei der Einschätzung der Arzneien im Krankheitsverlauf.

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